Auf dem Höpen dauert die Flugsaison von Ende März bis Ende Oktober an. Dabei versuchen wir an jedem Wochenende, Feiertagen und in Fliegerlagern zu fliegen – sofern es das Wetter zulässt.

09:00: immer mehr Autos kommen aus den unterschiedlichsten Richtungen – Bremen, Hamburg, Hannover, Buchholz i.d.N. oder eben Schneverdingen selbst. Um 10:00 Uhr ist Briefing, welches nicht verpasst werden sollte. Bis dahin gibt es einen Kaffee.

10:00: Briefing – es wird das Wetter verlesen und anhand diesem der Tag geplant. Wer ist diensthabender Fluglehrer und wer Windelfahrer? Wieviel Flugschüler sind für eine entsprechende Ausbildung anwesend? Wer möchte mit Vereinsflugzeugen Überland fliegen? So ist das Briefing ein wichtiger Bestandteil des Flugbetriebes – jeder sollte danach seine entsprechenden Aufgaben für den Tag wissen.

10:15: Aufbauen – je nachdem was wir für eine Windrichtung haben, bauen wir den Start auf. Startwagen, Flugzeuge und Winde werden vorbereitet.

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10:45: Nachdem wir alles aufgebaut haben, werden zum Fliegen selbst allerlei helfende Hände benötigt. Segelfliegen ist ein Teamsport – Helfer werden beim Ein-und Aussteigen benötigt, beim Start, beim Zurückschieben des Flugzeuges zum Start, zum Seile holen – und und und!

11:00: Die Überlandflieger starten.

13:00: Hunger – irgendeiner kommt immer auf die Idee: Es muss jetzt ein Döner her. Döner wird in Schneverdingen bestellt der dann eine 3/4h später auf dem Höpen ist.

14:00: Windenschichtwechsel: Damit das Windefahren auf dem Höpen kein Stress wird, ist der Windendienst auf Früh- und Spätschicht geteilt. Der 2. Windenfahrer übernimmt.

16:15: Das Telefon klingelt: Harald hat es beim Überlandfliegen nicht mehr zurück bis nach Schneverdingen geschafft und ist mit der vereinseigenen LS4b auf einem Acker in der Nähe von Braunschweig gelandet. 2 Leute hängen den Anhänger an das Auto und fahren los.

17:45: Die restlichen Überlandflieger trudeln so langsam auf dem Höpen ein.

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18:00: Flugbetriebsende – wir bauen alles ab, reinigen die Flugzeuge, Startwagen und Winde. Bordbücher werden geschrieben. Somit ist für den nächsten Flugbetriebstag wieder alles einsatzbereit. Als Belohnung für den Tag gibt es Softdrinks und Bierchen – Ausgegeben von Klara – sie ist heute mit 15 Jahren zum ersten Mal in ihrer Segelflugausbildung alleine geflogen. Na, dann – Hals und Beinbruch.

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