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Und wieder nur 1 Punkt

konnten wir, der LSV Schneverdingen, am vergangenen Wochenende in der 2. SegelflugBundesliga ergattern. Das Wetter, versprach gute Bedingungen, leider aber wieder mal nicht im nordwestlichen Bereich Deutschlands.

Hier ein Auszug der Wettersituation des Meteorologen Bernd Fischer:

Samstag:
 … Klarer war die Situation im Nordwesten, wo dichter werdende Cirren als eindeutiges Indiz für den Luftmassenwechsel zu sehen sind.
Trotzdem zeigen nicht nur die Leistungen in der Liga, sondern auch im OLC-Plus, dass der Samstag zu den bislang besseren Tagen der Saison 2017 gehörte …

Insgesamt 5 Piloten machten sich auf um gute Schnittgeschwindigkeiten und damit wertvolle Punkte zu erfliegen. Leider schafften es nur Dennis, Kristof und Christopher in die Wertung, bei Fabian erfolgte die Meldung des Fluges 17 Sekunden zu spät.  Das Ergebnis sind 179 Speedpunkte, Platz 26 von 29  und 1 Punkt für Runde 9 in der 2. SegelflugBundesliga. In der Gesamtwertung stehen wir damit auf Platz 24 und haben nun 11 Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.

 

Am Samstag reiste eine Delegation des LSV Südtondern an. Eine kleine Truppe mit Oldtimersegelflugzeugen und einem Motorsegler, die die guten thermischen Bedingungen der Nordheide für schöne Stunden in der Luft nutzen möchten.

Der gemeinsame Flugbetrieb hatte nur einen kleinen Haken, unser EZ-GO (Golfcart) hat wieder schlapp gemacht, denn der im Frühjahr eingebaute Motor ist wieder defekt. Und so können wir dem sportlichen Teil des Luftsports wieder etwas mehr fröhnen, wir schieben wieder vermehrt.

Freunde treffen, Fliegen und ne A

Die vergangenen 2 Runden in der 2. SegelflugBundesliga verliefen für den LSV Schneverdingen alles andere als gut. Am Himmelfahrtswochenende sprach der Wetterbericht am Samstag von schwacher Blauthermik und am Sonntag von hochreichender Labilität (Unwetterwarnung) und so schafften wir es – trotz aller Anstrengungen in Runde 7 – nur 2 Flüge in die Wertung zu bringen, was für Platz 28 und 1 Punkte reichte. Der Samstag und Sonntag des Pfingstwochenende war geprägt von Wind und schwacher Thermik die durch Abschirmung und Ausbreitungen  gedämpft wurde. Leider brachte keiner unserer Piloten in Runde 8 einen Flug in die Wertung und wir konnten uns keine Punkte sichern. In der Gesamtwertung liegen wir damit nach 8 von 19 Runden auf Platz 22 – einen Platz entfernt von den Abstiegsrängen.

Des weiteren hatte wir von Himmelfahrt bis Pfingsten einige Freunde zu Gast die zum mittlerweile traditionellen Fliegen mit Freunden angereist waren. Hinzu gesellten sich einige Vereinskollegen was eine schöne Truppe ergab.  Lediglich das Wetter spielte nicht ganz im Sinne der Segelflieger mit. Neben den Streckenflügen wurde das Wetter auch für Ausflüge an die Nord- und Ostseeküste genutzt. Die Hilfsbereitschaft von Segelfliegern erfuhr ein Arcus T nach dem allen Treibstoffs entleert, er auf dem Höpen landete. Er bekam etwas Benzingemisch und ein kurzen Schlepp in Richtung Heimat, Tarmstedt.

auf dem Höpen

Nordseeinseln (Langeoog und Juist)

Rückschlepp nach mehr als 800 km in Richtung Tarmstedt

Als krönenden Abschluß am Pfingstmontag absolvierte Tim-Niklas mit drei einwandfreien Platzrunden seine A-Prüfung (Alleinflugreife) und wird fortan häufiger allein das Steuer der ASK13 übernehmen. Herzlichen Glückwunsch!!!

letzte Instruktionen vor dem Start

  Blumen als Geschenk vom Fluglehrer

Und die A-Nadel mit der ersten Schwinge

Alle Gäste sind wohlbehalten wieder in der Heimat angekommen und freuen sich auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr. Nur einer wird uns voraussichtlich früher beehren um seinen Akku und das dazugehörige Ladegerät abzuholen (PS St).

100 € für meinen Windenfahrerdienst!

Am Samstag kam auf dem Höpen eine mittelgroße Truppe zusammen, um entweder etwas am Platz zu fliegen oder auch das ein oder andere bisschen Überland zu wagen.

Jamey genoss als einziger Flugschüler des Tages „Exklusivbetreuung“, nachdem zuvor die Unterkunft noch eine Reinigung erfuhr – am Donnerstag startet unser schon fast traditionelles Pfingstlager „Fliegen mit Freunden“, zu dem wir wieder Gäste aus dem ganzen Bundesgebiet erwarten.

Viel LS am Platz, am Samstag brachten wir LS4, LS 6, LS 7 und zweimal LS8-18 in die Luft

 

Abends fiel dann der Satz aus der Überschrift; Windenfahrer Dennis ereilte das selbe Schicksal wie schon im letzten Jahr; an einem der besten Tage der Saison „durfte“ er es sich auf dem Startgerät gemütlich machen. 100€, um bei feinstem Wetter am Boden zu bleiben waren jedoch nicht attraktiv genug, um einen Ersatz zu finden.

Am Sonntag, besagtem „Tag des Jahres“, war dann der allgemeine Andrang groß.

Um 9 Uhr standen die ersten Flugzeuge bereit, und die Flugzeugvergabe war schnell geschehen: „Wir nehmen alles mit“ hieß es. Auch hatten sich mit Caspar, Jamey, Leif, Christian, Manfred und Jannes einige Schüler versammelt, um den durch Lehrerdienst am Überlandfliegen gehinderten Michael in der ASK 13 um den Platz zu fliegen.

So machten sich Krissi auf LS 7, Uwe auf ASW 20, JP mit LS 4, Severine im Duo Discus, Hilmar und Torsten je auf LS 8-18, Fabi in der Libelle, Sergey in der ASK 21 und Florian in der Ka 6 E auf den Weg.

 

Ansprechende Optik über dem Höpen

 

Das Ganze von oben aus der LS7 „CK“

 

Fabi schaffte 724 km in der Libelle „FH“

Das Wetter entwickelte sich bemerkenswert; häufig fanden sich Steigwerte größer 4 m/s, und zum Spätnachmittag stieg die Wolkenbasis auf ca. 2000 Meter an. Selbst als bei uns schon alles eingeräumt war, standen nach 19 Uhr noch Wolkenstraßen über dem Höpen. Und noch nach 20 Uhr zog ein Eigenstarter über dem Höpen den „Rattel“ zum Heimflug.

Am Ende des Tages standen dann doch noch 43 Starts im Hauptflugbuch.

Die Jugend erzielte schließlich am Sonntag neue persönliche Bestwerte; JP flog mit 545 km in der LS 4 erstmals über 500 km, Florian schaffte mit 317 km seinen ersten Flug größer 300 km, das Ganze mit der Ka 6 E auf einer im Jahr 1965 optimierten Konstruktion noch aus dem Jahre 1956.

Mit den Überlandflügen des Wochenendes konnten wir in der 2. Segelflug-Bundesliga sieben Punkte und Rundenplatz 14 holen und stehen in der Gesamtwertung nun auf Platz 19 von 29.

Es wäre auch noch mehr möglich gewesen, jedoch gelang es dem OLC nicht, Hilmars Flug zeitig zu berechnen. So wurde dieser erst -trotz zweifacher Anfrage ans Helpdesk- nach Wertungsschluss „grün“; wir wären sonst 4 Plätze weiter oben zu finden gewesen. Schade…

Am Ende lautete die OLC-Bilanz des Wochenendes auf 6220 km.

Solide Mannschaftsleistung

ist das Ergebnis dieses Wochenendes in der 2. SegelflugBundesliga. Am Samstag fanden sich nur wenige Flugwillige, da die Wettervorhersage gegen frühem Nachmittag Schauer und Gewitter meldete und die Aussichten für Sonntag deutlich besser waren.

Die Wetterentwicklung am Samstag mit einsetzender Thermik verlief schnell und diente als gutes Beispiel für eine hochreichend labile Wetterlage, gekennzeichnet durch viele Cumulus Castellanus. Das Schauspiel aus Blitzlicht und Donnergrollen konnte aus der bereits eingeräumten Halle gut beobachtet werden.

Der Sonntag, machte seinem Namen alle Ehre und startete mit strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen. Gegen Mittag entwickelten sich die ersten Schönwetterwolken. Bei einer Wolkenbasis um die 1500 m und guten Steigwerten machten sich Fabian, Hilmar, Severine und Ralf auf um einige schöne Stunden in der Luft zu verbringen. Der Wetterraum war begrenzt und wurde gelegentlich von Schauern gestört, denen aber gut ausgewichen werden konnten. Am Ende des Tages brachten fast Alle eine gültige Wertung für die 2. SegelflugBundesliga mit nach Hause.

Schnellster war Fabian gefolgt von Hilmar und Severine. Am Montagmorgen standen 245 Geschwindigkeitspunkte in der Wertung was zu Platz 10 und 11 Punkten in Runde 5 von 19 reicht. Damit konnten wir uns um einen Platz verbessern und stehen in der Gesamtwertung der 2. SegelflugBundesliga auf Rang 19 von 30 Vereinen.

Wetter exklusiv

hieß es diesen Sonntag für den norddeutschen Raum. Die WetterJetzt App hatte den Sonntag als den vielversprechenderen Tag des Wochenendes ausgelobt und so kam es dann auch.

Am Samstag gab es Regenschauer und geringe Beteiligung, so dass der Flugbetrieb auf den Spätnachmittag verschoben wurde. Gegen 16:00 Uhr Ortszeit wurde spontan der Motorsegler ausgeräumt und ein Wetterflug gestartet. Die Wolkenuntergrenze lag bei etwa 500-600 m und so viel der Entschluß nicht schwer noch die ASK13 rauszuholen und ein paar F-Schleppstarts zu absolvieren. Auch unsere Nachbarn aus Wenzendorf kamen mit einem Schleppzug vorbei um 3 Touch & Go´s zu machen (Aufsetzen und Durchstarten). Gegen 19:00 Uhr war der Grill eingeheizt und es standen neben vielen zufriedenen Gesichtern 20 Starts in der Startkladde.

Am Sonntag Morgen fanden sich ca. 25 Flugwillige auf dem Höpen ein. Nach der Verkündigung des Wetters und der Verteilung der Flugzeuge wurde auch der Ruf nach mindestens 3 wertbaren Flügen für die 2. SegelflugBundesliga laut. Wir hatten sozusagen exklusives Wetter, denn der Rest Deutschlands südlich einer Linie Papenburg – Hannover – Cottbus lag unter einer dicken, regnerischen Schicht. Und mit 3 Flügen ließen sich wichtige Punkte erringen. So starteten Kristof, Torsten, Daniel & Ole, Jan-Philipp, Fips, Norbert und Marcus um die notwendige Mindestwertungsstrecke (ca. 100 km) zu erfliegen. Das Wetter gestaltete sich anfangs etwas schwierig, baute aber im Laufe des Tages immer weiter auf. Gegen Nachmittag erfreuten sich die Piloten an einer Basis von bis zu 1200 m und Steigwerten von teils über 3m/s. Motiviert wurden die Streckenkilometer gesammelt und versucht gute Schnittgeschwindigkeiten zu erfliegen.

In der Tabelle am Abend standen Daniel & Ole, Marcus und Norbert mit insgesamt 231 Geschwindigkeitspunkten. Das ergibt für den LSV Schneverdingen  in Runde 4 von 19  in der 2. SegelflugBundesliga den 7. Platz und 14 Punkte, damit stehen wir in der Gesamtwertung mit 16 Punkten auf Platz 20.

Gegen Abend schloß sich dann noch etwas F-Schleppbetrieb an, zum Lizenzerhalt oder einfach nur zum Spaß.

Fazit : 1.540 km Überland, ca. 40 h Flugzeit und viele zufriedene Gesichter

Der Auftakt in der 2. SegelflugBundesliga

verlief alles andere als glücklich. In den vergangenen 3 Runden seit dem Osterwochenende konnten wir – der LSV Schneverdingen – gerade mal 2 von 60 möglichen Punkten ergattern. Trotz stetiger Bemühungen 3 Streckenflüge für die Ligawertung zusammen zu bekommen waren wir häufig Leidtragende des Wettergeschehens und schauten teils neidvoll in den Süden der Republik.

Das vergangene Wochenende war geprägt von viel Wind gepaart mit guten thermischen Bedingungen, die uns die ersten Punkte bescheren sollten. Vom Höpen aus starteten Uwe, Henning und Severine, Marcus und Torsten und vom Wettbewerb „Klasse treffen“ in Klix (nahe Bautzen) starteten Christoph, Kristof und Dennis. Für die vom Höpen startenden Piloten war die Richtung klar, es ging Richtung Südosten erstmal gegen den Wind um auf dem Rückweg mit Rückenwind eine möglichst große Durchschnittsgeschwindigkeit zu erzielen. Die Kollegen in Klix hatten einen Dreieckskurs als Aufgabe. Bei teils guten Steigwerten und ordentlicher Wolkenbasis um die 1600 m (zumindest im Norden) wurden Schnittgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreicht. In der Summation reichte es dann aber nur zu Platz 19 und 2 Punkten. In der Tabelle der 2. SegelflugBundesliga stehen wir damit auf Platz 24.

 

Das weitere Geschehen am Höpen war von Schulflügen, Lustflügen und einem 50km Versuch geprägt. Michael, der morgens bereits das Wetter vortrefflich zusammenfasste, konnte dieses seinen Flugschülern über den Tag näherbringen. Dabei lernten sie was Windversatz bedeutet, denn der teils 40 km/h betragende Wind hat unsere ASK13 erst davon geweht und ihr dann dass Vorankommen erschwert.

Caspar hat nach einem gescheiterten Versuch am Samstag, am Sonntag einen neuen Anlauf unternommen seinen 50km Zielflug für den Erwerb des Luftfahrerscheins zu schaffen. Dafür stand ihm die ASK23 zur Verfügung und als Ziel hatte er sich den Flugplatz Celle-Scheuen ausgesucht. Für die Strecke von 57 km, gegen den Wind, benötigte Caspar knapp 1:40 h.

Wir gratulieren ganz herzlich und drücken die Daumen für die praktische Prüfung, bei der einem amtlichen Prüfer die sichere Beherrschung des Segelflugzeuges demonstriert werden soll (ähnlich einer Fahrprüfung).

Abschließend möchten wir unseren Neuzugang Jamey begrüßen und wünschen ihm viel Spaß und Erfolg bei uns im Verein auf dem Weg zum Segelflieger.

Ostern auf dem Höpen und ein Gastverein

Ostern auf dem Höpen, da denkt man an Frühstück auf der Terrasse, Flugbetrieb, abends Osterfeuer und weitere vergleichbare Aktivitäten. Zumindest so ähnlich kam es auch, aber der Reihe nach…

Am Karfreitag traf sich ein mittelgroßes Grüppchen, um am Feiertag nach der kurzen Arbeitswoche in die Luft zu kommen. Bei windigen Verhältnissen und mit dem Regenradar als Entscheidungshilfe wurden dann aber doch die ASKen 13 und 21 sowie die LS 4 an den Start gestellt. Nico versuchte sich an seinen ersten Schlepps als Windenfahrer. Nach dynamische Anfängen ließen die „Schneller“- bzw. „Langsamer“-Wünsche der Piloten nach und auch Ausbilder Florian war gegen 13:30 Uhr schon recht zufrieden. Danach ließ das Wetter aber deutlich nach und Regen zog auf. Die Flugzeuge kamen gerade noch im Trockenen in die Halle und nach 17 Windenstarts war der Karfreitag fliegerisch beendet.

Am Samstag sollte es dann nichts werden mit dem Flugbetrieb. Stattdessen stellte Krissi seine LS7 WL in die Werkstatt und holte fix die restliche Winterarbeit am Flieger nach; zwischendrin ergab sich die Erkenntnis, dass flüssig gewordene Flugzeugpolitur (bei uns wegen der blauen Farbe Schlumpfsch*** genannt) in der Mikrowelle zu gewünschter Konsistenz verholfen werden kann.

Am frühen Abend kam die „CK“ dann wieder in den Anhänger und man schloss die Unterkunft ab. Mit dem Osterfeuer sollte es wohl nichts werden, in der WhatsApp-Gruppe des LSV mengten sich Sorgen wegen des Windes und möglichen Schauern. Also Rolladen runter und in den Wagen eingestiegen – pling! Jetzt wollten doch ein paar Mitglieder zur thermischen Verwertung von Holz aus dem Wald kommen. So stiegen Krissi und Florian wieder aus und fingen erstmal mit einem Feuerchen an. Später stießen dann noch Hilmar, Ines und Jan-Philipp dazu; von Wind, Regen oder ähnlichen Widrigkeiten war nicht viel zu spüren. Kulinarisch wurde der Abend von Ines und JP mit Camembert, Cevapcici, Baguette und Zazicki abgerundet.Merke: WetterOnline-Benutzer sollten auch mal den Blick aus dem Fenster wagen.

 

Sonntag sollten unser erstes Gastlager der Saison 2017 anreisen, daher hieß es vorher noch einmal „Aufräumen“. Die bereits am Samstag in bewohnbaren Zustand gebrachte Unterkunft wurde noch einmal gewischt, die Terrasse gefegt etc.. Weiter hinten in der Halle ergab sich eine spontane Aktion in der Werkstatt, bei der nicht mehr benötigtes Altmetall für die Abfahrt zum Schrott vorbereitet wurde und auch zwei Tischgestelle in Streifen geschnitten wurden. Anschließend war die Motivation, noch für den Flugbetrieb aufzubauen, bei den meisten Anwesenden entfleucht und man ging zu „plop und Co.“ über. Die Gäste vom VfS Krefeld wunderten sich anschließend, warum man das Wetter nicht genutzt habe. Abends wurde dann ein weiteres Osterfeuer veranstaltet, erneut bei für solch ein Ereignis bestens geeignetem Wetter.

 

Am Ostermontag folgte dann wieder Flugbetrieb; die Gäste bekamen von Florian ihre Einweisung in den Flugplatz und seine Besonderheiten. Anschließend steckten sie die ersten Flugzeuge zusammen und hievten Twin III, DG 505 und Discus 2b in die Luft. An diesem Tag warteten auch noch größere Schauer auf uns, und bei definitiv ungemütlichem Wind machte das mehrfache Abtrocknen der Flieger noch weniger Spaß als sonst. Zwischendrin ergaben sich aber gut nutzbare Wetterfenster. Zum Abend hin wurde es dann noch richtig gut: Nachdem die Hagelballschlacht (Mitte April!) beendet war, bildete sich über dem Platz noch eine Wolkenstraße und mit üppigen Steigwerten konnte unsere LS4-b noch eine Stunde lang in der Luft verbringen. Danach waren LSV-ler und Gäste zufrieden mit dem doch noch gut genutzten Tag. Weitere Erkenntnis des Tages: Twin fliegt man mit beiden Armen, zum Bewegen des Geflügels braucht man dementsprechend zwei Golfcarts; unser EzGO legte vor dem „Harzklumpen“ zwischenzeitlich die Beine hoch.

 

Wir wünschen unseren Gästen eine fliegerisch gut nutzbare Woche; Mittwoch und Donnerstag sehen dabei durchaus beachtlich aus.

Fazit:

Frühstück auf der Terrasse: ❌

Flugbetrieb: ✅

Osterfeuer: ✅

Aufgeräumte Unterkunft: ✅

(k)ein Aprilscherz …

war für Manfred der vergangene Samstag, der 01. April 2017. Nach einigen bereits erfolgten Andeutungen des Vorwochenendes stand an diesem Samstag sein Alleinflug bevor. Das Jahr 2016 war plötzlich vorbei, als Manfred zur Hochform auflief. Aber er hat den Winter gut genutzt und seine Form konserviert. Nach den ersten Starts war den Fluglehrern klar, hier steht die A-Prüfung kurz bevor. Christopher und Marcus hatten die ehrenvolle Aufgabe Manfred auf die bevorstehenden 3 Alleinstarts vorzubereiten und diese zu beaufsichtigen. Sehr souverän flog Manfred unsere ASK13 drei Mal um den Platz und man konnte seiner Zuversicht in das Geschehen förmlich zuschauen.
Nach der dritten Landung versammelten sich zahlreich die Menschen um Manfred um ihm zu seinem AIRlebnis zu gratulieren. In guter Tradition gab es Blumen (alles was Dornen ), ein bisschen Weihwasser, die notwendige Sensitivität für das Gesäß und jede Menge guter Wünsche.

 

 

 

Das freudige Ereignis fand auch Einzug in das soziale Netzwerk des Vereins, was Manfred aber noch sehr zögerlich erreicht. Und somit wurde am Sonntag der Reigen von Gratulanten an ihn weitergeben.

Am Sonntag stand dann endlich Thermik, so mit Wolken, auf dem Programm. Und es konnten die ersten Strecken um 200 km geflogen werden. Das live gepostete Bildmaterial brachte auch das eine oder andere Dislike hervor, von Mitgliedern die sich gerade anderweitig die Zeit vertrieben.  Die Wolkenuntergrenze lag um und bei 1500 m und mit Sichten um die 30 km konnte der Ausblick genossen werden.

 

Unser EZ-GO (Golfkart), dass am vergangenen Wochenende mangels Krafterzeugung von Hand wieder zur Halle geschoben werden musste, konnte DANK des Einsatzes von Florian und Nico diesen Sonntag seinen Dienst wieder aufnehmen. Der neue Motor, der anstelle des kaputten Motors und des zwischenzeitlich verbauten runderneuerten Motors zum Einsatz kam schnurrt beharrlich und soll dem Golfkart sogar zur einer Leistungssteigerung verholfen haben. Wir freuen uns über die wiedergewonnene Unterstützung. Nichts desto trotz bleibt Schieben der sportliche Teil des Luftsports.

 

Was kommt als Nächstes?

Die 2. Segelflugbundesliga startet am 3. Aprilwochenende (15./16.042017) und wir wollen den erneuten Klassenerhalt schaffen.

Das erste Fliegerlager, der VfS Krefeld, steht in den Startlöcher und ist in der Woche nach Ostern bei uns zu Gast.

Und wir freuen uns auf die ersten großen Strecken, die vielen schöne Stunden am Himmel und auf Sie, wenn Sie uns am Flugplatz besuchen um einmal selbst die Gegend rund um Schneverdingen aus der Vogelperspektive zu genießen.

Seil straff, Fertig, Frei ✈️

Endlich ist der Titel unserer Homepage wieder zutreffend, Samstag wurde angeflogen. 

Um 10 Uhr sollte es endlich wieder losgehen nach einem knappen halben Jahr des Verweilens am Boden und vielen Stunden in der Werkstatt.  

Zuerst hatte Ausbildungsleiter Marcus zum Sicherheitsbriefing geladen; in zwei Stunden gab es Informationen zu richtigem Verhalten am Boden und in der Luft, Fitness, Luftraum, Zuladungen im Flugzeug etc.; auch gab es Platz für einige Beiträge von Seiten der Mitglieder. Danach -pünktlich um 12 Uhr- hieß es dann erstmals wieder „Ausräumen!“: Die ASKen 13, 21 und 23 wurden an den Start der Piste 28 gestellt und nach einem „Feldbriefing“ zu Wetter und Co. ging es los. Bereits am Freitag hatte unsere LS 4 ein paar kurze Runden gedreht; Marcus erwirbt aktuell die Berechtigung als Schlepppilot für unsere G109B Turbo. 


Marcus, Basti, Uwe und Christopher überprüften zuerst die Scheininhaber und quittierten den behördlich geforderten „Übungsflug mit Fluglehrer“ im Flugbuch, bevor dann auch noch die Flugschüler auf ihre Kosten kamen. Neu dabei in 2017 ist Adel, der nach Ende des Flugbetriebs wie alle anderen zufrieden dreinblickte. 


In Anknüpfung an den Wunsch der Jugendgruppe, vorgetragen auf der Jahreshauptversammlung, den Flugbetrieb etwas sportlicher zu gestalten, legte gleich am Nachmittag des ersten Flugbetriebstags unser Golf-Cart die Beine hoch: Nach intensivem Quietschen, kräftigem Geruch und Schütteln am Antrieb steht es nun in der Werkstatt und wartet auf Ersatzteile für den Elektromotor. 

Nachdem der „E-Z-GO“ also einen Kilometer den Flugplatz hinabgeschoben ward, wurde noch der Grill befeuert und ein Fässchen „Kreuzbergbier“ kredenzt.

Der Chef de cuisine empfiehlt: Elektromotor gegrillt, an Kohlestaub


Am Sonntag ging es in etwas dünnerer Besetzung ähnlich eifrig weiter: Mit denselben Flugzeugen wie am Samstag gab es erneut einige schöne Flüge in beginnender Heidethermik, bevor sich die LSVler auf in die neue Woche machten. 

Beide Hände voll zu tun


Auch nächstes Wochenende wird auf dem Höpen natürlich wieder geflogen, zusätzlich wird sich am Samstag unsere Jugendgruppe in Soltau im „Hagen“ nahe des Wochenmarktes präsentieren. 

Schaut vorbei!

Am 25. März 2017 …

… ist es wieder soweit, Saisonbeginn 2017.

Am vergangenen Wochenende fand am Morgen des 18. März 2017 die Jahresabnahme (TÜV) unserer Flugzeuge statt. Hierzu wurden die frisch überholten Flugzeuge aus den Anhängern geholt, geprüft und zusammengebaut. Am Abend schloß sich unsere Mitgliederversammlung an zu der gut und gerne 35 Mitglieder erschienen waren.

Unser Vorsitzender Hilmar blickte auf eine unfallfreie und sportlich gute Saison 2016 zurück, Jochen als Kassenwart präsentierte das Zahlenspiel aus Beiträgen, Fluggebühren, Vorsteuern und vielem mehr und konnte berichten, dass unser Haushalt ausgeglichen ist. Kristof präsentierte unsere OLC Bilanz ( wie berichtet hatten wir den Klassenerhalt in der 2. Segelflug-Bundesliga geschafft) und stelle einen Ausblick auf die kommenden Läger bei uns am Flugplatz vor. Marcus präsentierte die Statistiken und einen kleinen Überblick über das Erreichte in der Ausbildung.

Florian stellte die Aktivitäten (Grillabend mit den Nachbarvereinen) der Jugendgruppe vor und gab den Wunsch der Jugend nach mehr körperlicher Betätigung im Flugbetrieb wieder.

Unter Punkt Verschiedenes stellte Frank den aktuellen Stand für das Sommerlager 2017 in Zielona Gora vor und machte noch etwas Werbung für eine Beteiligung.

In guter Tradition ist der abschließende Punkte die Siegerehrung des Höpen Cup, der dieses Mal zum letzten Mal von Sebastian und Manfred durchgeführt werden sollte, da nach 20 Jahren kontinuierlichen Vorantreibens beide den Staffelstab an eine neue Generation übergeben möchten. Der Wink ging eindeutig in Richtung Jugendgruppe, die den Ball angenommen hat und wir werden sehen, ob sie daraus einen Spielzug machen wird.

Am kommenden Wochenende, genauer am 25. März 2017, steht um 10:00 Uhr unser Sicherheitsbriefing auf dem Programm, gefolgt von den ersten Starts des Jahres und könnte in einem gemeinsamen Beisammensein mit Grillgut und Gerstenkaltschale enden. Die Wetteraussicht ist brauchbar, soll heißen voraussichtlich trocken, wenig Wind angenehme Temperaturen und ausreichende Wolkenbasis.

Die Flugbücher sind geführt, die Tauglichkeiten aktualisiert, die Thermikhüte gewaschen und Alle voller Vorfreude auf eine schöne und ereignisreiche Saison 2017.

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