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Wetter exklusiv

hieß es diesen Sonntag für den norddeutschen Raum. Die WetterJetzt App hatte den Sonntag als den vielversprechenderen Tag des Wochenendes ausgelobt und so kam es dann auch.

Am Samstag gab es Regenschauer und geringe Beteiligung, so dass der Flugbetrieb auf den Spätnachmittag verschoben wurde. Gegen 16:00 Uhr Ortszeit wurde spontan der Motorsegler ausgeräumt und ein Wetterflug gestartet. Die Wolkenuntergrenze lag bei etwa 500-600 m und so viel der Entschluß nicht schwer noch die ASK13 rauszuholen und ein paar F-Schleppstarts zu absolvieren. Auch unsere Nachbarn aus Wenzendorf kamen mit einem Schleppzug vorbei um 3 Touch & Go´s zu machen (Aufsetzen und Durchstarten). Gegen 19:00 Uhr war der Grill eingeheizt und es standen neben vielen zufriedenen Gesichtern 20 Starts in der Startkladde.

Am Sonntag Morgen fanden sich ca. 25 Flugwillige auf dem Höpen ein. Nach der Verkündigung des Wetters und der Verteilung der Flugzeuge wurde auch der Ruf nach mindestens 3 wertbaren Flügen für die 2. SegelflugBundesliga laut. Wir hatten sozusagen exklusives Wetter, denn der Rest Deutschlands südlich einer Linie Papenburg – Hannover – Cottbus lag unter einer dicken, regnerischen Schicht. Und mit 3 Flügen ließen sich wichtige Punkte erringen. So starteten Kristof, Torsten, Daniel & Ole, Jan-Philipp, Fips, Norbert und Marcus um die notwendige Mindestwertungsstrecke (ca. 100 km) zu erfliegen. Das Wetter gestaltete sich anfangs etwas schwierig, baute aber im Laufe des Tages immer weiter auf. Gegen Nachmittag erfreuten sich die Piloten an einer Basis von bis zu 1200 m und Steigwerten von teils über 3m/s. Motiviert wurden die Streckenkilometer gesammelt und versucht gute Schnittgeschwindigkeiten zu erfliegen.

In der Tabelle am Abend standen Daniel & Ole, Marcus und Norbert mit insgesamt 231 Geschwindigkeitspunkten. Das ergibt für den LSV Schneverdingen  in Runde 4 von 19  in der 2. SegelflugBundesliga den 7. Platz und 14 Punkte, damit stehen wir in der Gesamtwertung mit 16 Punkten auf Platz 20.

Gegen Abend schloß sich dann noch etwas F-Schleppbetrieb an, zum Lizenzerhalt oder einfach nur zum Spaß.

Fazit : 1.540 km Überland, ca. 40 h Flugzeit und viele zufriedene Gesichter

Der Auftakt in der 2. SegelflugBundesliga

verlief alles andere als glücklich. In den vergangenen 3 Runden seit dem Osterwochenende konnten wir – der LSV Schneverdingen – gerade mal 2 von 60 möglichen Punkten ergattern. Trotz stetiger Bemühungen 3 Streckenflüge für die Ligawertung zusammen zu bekommen waren wir häufig Leidtragende des Wettergeschehens und schauten teils neidvoll in den Süden der Republik.

Das vergangene Wochenende war geprägt von viel Wind gepaart mit guten thermischen Bedingungen, die uns die ersten Punkte bescheren sollten. Vom Höpen aus starteten Uwe, Henning und Severine, Marcus und Torsten und vom Wettbewerb „Klasse treffen“ in Klix (nahe Bautzen) starteten Christoph, Kristof und Dennis. Für die vom Höpen startenden Piloten war die Richtung klar, es ging Richtung Südosten erstmal gegen den Wind um auf dem Rückweg mit Rückenwind eine möglichst große Durchschnittsgeschwindigkeit zu erzielen. Die Kollegen in Klix hatten einen Dreieckskurs als Aufgabe. Bei teils guten Steigwerten und ordentlicher Wolkenbasis um die 1600 m (zumindest im Norden) wurden Schnittgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreicht. In der Summation reichte es dann aber nur zu Platz 19 und 2 Punkten. In der Tabelle der 2. SegelflugBundesliga stehen wir damit auf Platz 24.

 

Das weitere Geschehen am Höpen war von Schulflügen, Lustflügen und einem 50km Versuch geprägt. Michael, der morgens bereits das Wetter vortrefflich zusammenfasste, konnte dieses seinen Flugschülern über den Tag näherbringen. Dabei lernten sie was Windversatz bedeutet, denn der teils 40 km/h betragende Wind hat unsere ASK13 erst davon geweht und ihr dann dass Vorankommen erschwert.

Caspar hat nach einem gescheiterten Versuch am Samstag, am Sonntag einen neuen Anlauf unternommen seinen 50km Zielflug für den Erwerb des Luftfahrerscheins zu schaffen. Dafür stand ihm die ASK23 zur Verfügung und als Ziel hatte er sich den Flugplatz Celle-Scheuen ausgesucht. Für die Strecke von 57 km, gegen den Wind, benötigte Caspar knapp 1:40 h.

Wir gratulieren ganz herzlich und drücken die Daumen für die praktische Prüfung, bei der einem amtlichen Prüfer die sichere Beherrschung des Segelflugzeuges demonstriert werden soll (ähnlich einer Fahrprüfung).

Abschließend möchten wir unseren Neuzugang Jamey begrüßen und wünschen ihm viel Spaß und Erfolg bei uns im Verein auf dem Weg zum Segelflieger.

Ostern auf dem Höpen und ein Gastverein

Ostern auf dem Höpen, da denkt man an Frühstück auf der Terrasse, Flugbetrieb, abends Osterfeuer und weitere vergleichbare Aktivitäten. Zumindest so ähnlich kam es auch, aber der Reihe nach…

Am Karfreitag traf sich ein mittelgroßes Grüppchen, um am Feiertag nach der kurzen Arbeitswoche in die Luft zu kommen. Bei windigen Verhältnissen und mit dem Regenradar als Entscheidungshilfe wurden dann aber doch die ASKen 13 und 21 sowie die LS 4 an den Start gestellt. Nico versuchte sich an seinen ersten Schlepps als Windenfahrer. Nach dynamische Anfängen ließen die „Schneller“- bzw. „Langsamer“-Wünsche der Piloten nach und auch Ausbilder Florian war gegen 13:30 Uhr schon recht zufrieden. Danach ließ das Wetter aber deutlich nach und Regen zog auf. Die Flugzeuge kamen gerade noch im Trockenen in die Halle und nach 17 Windenstarts war der Karfreitag fliegerisch beendet.

Am Samstag sollte es dann nichts werden mit dem Flugbetrieb. Stattdessen stellte Krissi seine LS7 WL in die Werkstatt und holte fix die restliche Winterarbeit am Flieger nach; zwischendrin ergab sich die Erkenntnis, dass flüssig gewordene Flugzeugpolitur (bei uns wegen der blauen Farbe Schlumpfsch*** genannt) in der Mikrowelle zu gewünschter Konsistenz verholfen werden kann.

Am frühen Abend kam die „CK“ dann wieder in den Anhänger und man schloss die Unterkunft ab. Mit dem Osterfeuer sollte es wohl nichts werden, in der WhatsApp-Gruppe des LSV mengten sich Sorgen wegen des Windes und möglichen Schauern. Also Rolladen runter und in den Wagen eingestiegen – pling! Jetzt wollten doch ein paar Mitglieder zur thermischen Verwertung von Holz aus dem Wald kommen. So stiegen Krissi und Florian wieder aus und fingen erstmal mit einem Feuerchen an. Später stießen dann noch Hilmar, Ines und Jan-Philipp dazu; von Wind, Regen oder ähnlichen Widrigkeiten war nicht viel zu spüren. Kulinarisch wurde der Abend von Ines und JP mit Camembert, Cevapcici, Baguette und Zazicki abgerundet.Merke: WetterOnline-Benutzer sollten auch mal den Blick aus dem Fenster wagen.

 

Sonntag sollten unser erstes Gastlager der Saison 2017 anreisen, daher hieß es vorher noch einmal „Aufräumen“. Die bereits am Samstag in bewohnbaren Zustand gebrachte Unterkunft wurde noch einmal gewischt, die Terrasse gefegt etc.. Weiter hinten in der Halle ergab sich eine spontane Aktion in der Werkstatt, bei der nicht mehr benötigtes Altmetall für die Abfahrt zum Schrott vorbereitet wurde und auch zwei Tischgestelle in Streifen geschnitten wurden. Anschließend war die Motivation, noch für den Flugbetrieb aufzubauen, bei den meisten Anwesenden entfleucht und man ging zu „plop und Co.“ über. Die Gäste vom VfS Krefeld wunderten sich anschließend, warum man das Wetter nicht genutzt habe. Abends wurde dann ein weiteres Osterfeuer veranstaltet, erneut bei für solch ein Ereignis bestens geeignetem Wetter.

 

Am Ostermontag folgte dann wieder Flugbetrieb; die Gäste bekamen von Florian ihre Einweisung in den Flugplatz und seine Besonderheiten. Anschließend steckten sie die ersten Flugzeuge zusammen und hievten Twin III, DG 505 und Discus 2b in die Luft. An diesem Tag warteten auch noch größere Schauer auf uns, und bei definitiv ungemütlichem Wind machte das mehrfache Abtrocknen der Flieger noch weniger Spaß als sonst. Zwischendrin ergaben sich aber gut nutzbare Wetterfenster. Zum Abend hin wurde es dann noch richtig gut: Nachdem die Hagelballschlacht (Mitte April!) beendet war, bildete sich über dem Platz noch eine Wolkenstraße und mit üppigen Steigwerten konnte unsere LS4-b noch eine Stunde lang in der Luft verbringen. Danach waren LSV-ler und Gäste zufrieden mit dem doch noch gut genutzten Tag. Weitere Erkenntnis des Tages: Twin fliegt man mit beiden Armen, zum Bewegen des Geflügels braucht man dementsprechend zwei Golfcarts; unser EzGO legte vor dem „Harzklumpen“ zwischenzeitlich die Beine hoch.

 

Wir wünschen unseren Gästen eine fliegerisch gut nutzbare Woche; Mittwoch und Donnerstag sehen dabei durchaus beachtlich aus.

Fazit:

Frühstück auf der Terrasse: ❌

Flugbetrieb: ✅

Osterfeuer: ✅

Aufgeräumte Unterkunft: ✅

(k)ein Aprilscherz …

war für Manfred der vergangene Samstag, der 01. April 2017. Nach einigen bereits erfolgten Andeutungen des Vorwochenendes stand an diesem Samstag sein Alleinflug bevor. Das Jahr 2016 war plötzlich vorbei, als Manfred zur Hochform auflief. Aber er hat den Winter gut genutzt und seine Form konserviert. Nach den ersten Starts war den Fluglehrern klar, hier steht die A-Prüfung kurz bevor. Christopher und Marcus hatten die ehrenvolle Aufgabe Manfred auf die bevorstehenden 3 Alleinstarts vorzubereiten und diese zu beaufsichtigen. Sehr souverän flog Manfred unsere ASK13 drei Mal um den Platz und man konnte seiner Zuversicht in das Geschehen förmlich zuschauen.
Nach der dritten Landung versammelten sich zahlreich die Menschen um Manfred um ihm zu seinem AIRlebnis zu gratulieren. In guter Tradition gab es Blumen (alles was Dornen ), ein bisschen Weihwasser, die notwendige Sensitivität für das Gesäß und jede Menge guter Wünsche.

 

 

 

Das freudige Ereignis fand auch Einzug in das soziale Netzwerk des Vereins, was Manfred aber noch sehr zögerlich erreicht. Und somit wurde am Sonntag der Reigen von Gratulanten an ihn weitergeben.

Am Sonntag stand dann endlich Thermik, so mit Wolken, auf dem Programm. Und es konnten die ersten Strecken um 200 km geflogen werden. Das live gepostete Bildmaterial brachte auch das eine oder andere Dislike hervor, von Mitgliedern die sich gerade anderweitig die Zeit vertrieben.  Die Wolkenuntergrenze lag um und bei 1500 m und mit Sichten um die 30 km konnte der Ausblick genossen werden.

 

Unser EZ-GO (Golfkart), dass am vergangenen Wochenende mangels Krafterzeugung von Hand wieder zur Halle geschoben werden musste, konnte DANK des Einsatzes von Florian und Nico diesen Sonntag seinen Dienst wieder aufnehmen. Der neue Motor, der anstelle des kaputten Motors und des zwischenzeitlich verbauten runderneuerten Motors zum Einsatz kam schnurrt beharrlich und soll dem Golfkart sogar zur einer Leistungssteigerung verholfen haben. Wir freuen uns über die wiedergewonnene Unterstützung. Nichts desto trotz bleibt Schieben der sportliche Teil des Luftsports.

 

Was kommt als Nächstes?

Die 2. Segelflugbundesliga startet am 3. Aprilwochenende (15./16.042017) und wir wollen den erneuten Klassenerhalt schaffen.

Das erste Fliegerlager, der VfS Krefeld, steht in den Startlöcher und ist in der Woche nach Ostern bei uns zu Gast.

Und wir freuen uns auf die ersten großen Strecken, die vielen schöne Stunden am Himmel und auf Sie, wenn Sie uns am Flugplatz besuchen um einmal selbst die Gegend rund um Schneverdingen aus der Vogelperspektive zu genießen.

Seil straff, Fertig, Frei ✈️

Endlich ist der Titel unserer Homepage wieder zutreffend, Samstag wurde angeflogen. 

Um 10 Uhr sollte es endlich wieder losgehen nach einem knappen halben Jahr des Verweilens am Boden und vielen Stunden in der Werkstatt.  

Zuerst hatte Ausbildungsleiter Marcus zum Sicherheitsbriefing geladen; in zwei Stunden gab es Informationen zu richtigem Verhalten am Boden und in der Luft, Fitness, Luftraum, Zuladungen im Flugzeug etc.; auch gab es Platz für einige Beiträge von Seiten der Mitglieder. Danach -pünktlich um 12 Uhr- hieß es dann erstmals wieder „Ausräumen!“: Die ASKen 13, 21 und 23 wurden an den Start der Piste 28 gestellt und nach einem „Feldbriefing“ zu Wetter und Co. ging es los. Bereits am Freitag hatte unsere LS 4 ein paar kurze Runden gedreht; Marcus erwirbt aktuell die Berechtigung als Schlepppilot für unsere G109B Turbo. 


Marcus, Basti, Uwe und Christopher überprüften zuerst die Scheininhaber und quittierten den behördlich geforderten „Übungsflug mit Fluglehrer“ im Flugbuch, bevor dann auch noch die Flugschüler auf ihre Kosten kamen. Neu dabei in 2017 ist Adel, der nach Ende des Flugbetriebs wie alle anderen zufrieden dreinblickte. 


In Anknüpfung an den Wunsch der Jugendgruppe, vorgetragen auf der Jahreshauptversammlung, den Flugbetrieb etwas sportlicher zu gestalten, legte gleich am Nachmittag des ersten Flugbetriebstags unser Golf-Cart die Beine hoch: Nach intensivem Quietschen, kräftigem Geruch und Schütteln am Antrieb steht es nun in der Werkstatt und wartet auf Ersatzteile für den Elektromotor. 

Nachdem der „E-Z-GO“ also einen Kilometer den Flugplatz hinabgeschoben ward, wurde noch der Grill befeuert und ein Fässchen „Kreuzbergbier“ kredenzt.

Der Chef de cuisine empfiehlt: Elektromotor gegrillt, an Kohlestaub


Am Sonntag ging es in etwas dünnerer Besetzung ähnlich eifrig weiter: Mit denselben Flugzeugen wie am Samstag gab es erneut einige schöne Flüge in beginnender Heidethermik, bevor sich die LSVler auf in die neue Woche machten. 

Beide Hände voll zu tun


Auch nächstes Wochenende wird auf dem Höpen natürlich wieder geflogen, zusätzlich wird sich am Samstag unsere Jugendgruppe in Soltau im „Hagen“ nahe des Wochenmarktes präsentieren. 

Schaut vorbei!

Am 25. März 2017 …

… ist es wieder soweit, Saisonbeginn 2017.

Am vergangenen Wochenende fand am Morgen des 18. März 2017 die Jahresabnahme (TÜV) unserer Flugzeuge statt. Hierzu wurden die frisch überholten Flugzeuge aus den Anhängern geholt, geprüft und zusammengebaut. Am Abend schloß sich unsere Mitgliederversammlung an zu der gut und gerne 35 Mitglieder erschienen waren.

Unser Vorsitzender Hilmar blickte auf eine unfallfreie und sportlich gute Saison 2016 zurück, Jochen als Kassenwart präsentierte das Zahlenspiel aus Beiträgen, Fluggebühren, Vorsteuern und vielem mehr und konnte berichten, dass unser Haushalt ausgeglichen ist. Kristof präsentierte unsere OLC Bilanz ( wie berichtet hatten wir den Klassenerhalt in der 2. Segelflug-Bundesliga geschafft) und stelle einen Ausblick auf die kommenden Läger bei uns am Flugplatz vor. Marcus präsentierte die Statistiken und einen kleinen Überblick über das Erreichte in der Ausbildung.

Florian stellte die Aktivitäten (Grillabend mit den Nachbarvereinen) der Jugendgruppe vor und gab den Wunsch der Jugend nach mehr körperlicher Betätigung im Flugbetrieb wieder.

Unter Punkt Verschiedenes stellte Frank den aktuellen Stand für das Sommerlager 2017 in Zielona Gora vor und machte noch etwas Werbung für eine Beteiligung.

In guter Tradition ist der abschließende Punkte die Siegerehrung des Höpen Cup, der dieses Mal zum letzten Mal von Sebastian und Manfred durchgeführt werden sollte, da nach 20 Jahren kontinuierlichen Vorantreibens beide den Staffelstab an eine neue Generation übergeben möchten. Der Wink ging eindeutig in Richtung Jugendgruppe, die den Ball angenommen hat und wir werden sehen, ob sie daraus einen Spielzug machen wird.

Am kommenden Wochenende, genauer am 25. März 2017, steht um 10:00 Uhr unser Sicherheitsbriefing auf dem Programm, gefolgt von den ersten Starts des Jahres und könnte in einem gemeinsamen Beisammensein mit Grillgut und Gerstenkaltschale enden. Die Wetteraussicht ist brauchbar, soll heißen voraussichtlich trocken, wenig Wind angenehme Temperaturen und ausreichende Wolkenbasis.

Die Flugbücher sind geführt, die Tauglichkeiten aktualisiert, die Thermikhüte gewaschen und Alle voller Vorfreude auf eine schöne und ereignisreiche Saison 2017.

ASK 21 – letztes Projekt des Winters

Wir gehen deutlich Richtung Saisonbeginn – das merkte man am Wochenende an vielen Stellen: Für unseren MoSe hatten die üblichen zwei Wochen in der Werkstatt nicht ganz ausgereicht und so war Olli am Samstagmorgen noch fleißig mit Schwabbelmaschine und Politur zugange. Dank des guten Wetters wich die ASK 21-Mannschaft um Projektleiter Daniel in die Halle aus. Dort konnten Ralf, Christoph und Leif bei frühlingshaften Temperaturen die Tragflächen schon fertigstellen. Torsten tat es ihnen mit seiner LS8-18 gleich. Der Rumpf wanderte nach dem Aufrüsten des Motorseglers dann in die Werkstatt.

Bestes Wetter – Wartung in der Halle

Später rollten dann auch noch zwei Anhänger auf den Hof: Fabian schraubte etwas an seiner Standard Libelle während Ole seine ASH26E gleich aufrüstete und mittels Eigenstart in die Luft kam.

Links Oles ASH26E, rechts Fabians Libelle

Auch unsere G109B kam zum Abend hin noch in die Luft: Nach dem Aufrüsten und Warmlaufen wurde noch mal fix den Motor besichtigt – nach der Kontrolle der Ventile soll der Deckel schließlich auch dicht sein – und mit Christoph als Copilot flog Hilmar einen kurzen Checkflug, Ergebnis: Fliegt noch, und fliegt schöner als die Leih-G109, die uns während der Umrüstung des eigenen Geflügels zur Verfügung stand (mehr dazu in älteren Artikeln). Auch das am Vormittag aufgespielte Update der Avionik verrichtete seinen Dienst, nur das Flarm warnte vor sich selbst – Traffic inside 🙄😅.

Gegen 18 Uhr rollte dann auch Krissis Gespann auf den Höpen. Nach der 3000 Stunden-Kontrolle und der Winterwartung im LTB und über 700 km Rückfahrt ist seine LS7WL wieder fit für die Saison. Als es dann zum ersten Mal im Jahr wieder „plop und Co.“ vor der Halle gab, war einmal mehr klar: Nicht mal mehr drei Wochen bis zum Anfliegen!

Fliegt wieder: Die G109

 

Am Sonntag gingen die Arbeiten am Rumpf dann weiter, während Marcus die Schüler zu den theoretischen Abschnittsprüfungen versammelt hatte. Danach zufriedene Gesichter sowohl beim Ausbildungsleiter als auch beim fliegerischen Nachwuchs.

Frühlingshaftes Wetter am Sonntag

Auch ein „Cabrio“ war Sonntag von der Partie

 

Nach dem Abschluss der Arbeiten an der 21 werden übernächstes Wochenende Fallschirme gepackt, die Flugzeuge von Prüfer Jochen abgenommen und am Abend die Jahreshauptversammlung angehalten. Am 25.03. geht es dann wieder in die Luft. Endlich… ✈️

Kurz vorm Endspurt…

… ist unsere Winterarbeit. Am Samstag traf sich die Mannschaft um Projektleiter Olli, um zuerst unseren Motorsegler Grob G109B Turbo abzurüsten und anschließend der Winterwartung zu unterziehen. 

Das Abrüsten dauerte ein wenig, schließlich war „unser“ MoSe zuletzt im Winter 2011/2012 in der Werkstatt, bevor er länger als geplant auf den neuen Motor und Co. umgerüstet wurde. 

Nachdem dann das Leitwerk ab war, kamen mithilfe der Komforten auch noch die Tragflächen in die Werkstatt und schließlich auch der Rumpf. 

Die Tragflächen unserer „D-KNEB“

Das Triebwerk – viel Technik auf wenig Raum


Die Winterarbeit am MoSe ist dabei etwas aufwendiger als bei einigen Geflügelarten ohne Motor: Festen Sitz des Tanks überprüfen, die Heizung reparieren, die 50 Stunden-Kontrolle am Motor und vieles mehr stehen beim Rest unserer Flotte nicht auf dem Befundbericht und bescherten Olli, Eckhart, Christoph, Christian, Thorsten und Sergey eine Menge Arbeit. Draußen befassten sich Fips und Caspar währenddessen mit Schnittarbeiten an großen und kleinen Pflanzen, während Jochen und Florian die Winterarbeit an der Winde weiter Richtung Vollendung trieben. 

    Noch ist das Cockpit nicht zerlegt…

    Am späten Nachmittag fand in der Unterkunft und anschließend „am Objekt“ der Höpen Soaring Talk statt; in der dritten Runde des neuen Formats des Austauschs zu bestimmten Oberthemen ging es diesmal unter Leitung von Hilmar und Jochen um unseren „Rattel“. Checklisten, Austausch zu Erfahrungen beim Fliegen, Notverfahren und nebenbei Erkenntnisse à la „Wenn der Keilriemen der Lichtmaschine reißt fahre ich sofort in den Urlaub“ – die kompakte Bauweise des Motors erschwert die Wartung teils – wurden diskutiert. 

    Notbatterie, Kraftstoffpumpen, Navigationstechnik und vieles mehr schlummern unter den Sitzen

    Am Sonntag ging es dann mit der Wartung weiter, zudem brachte Uwe im Theorieunterricht den Schülern Aerodynamik und Flugleistung nahe, während Alex und Arne die Kasse prüften. 

    In einem Monat ist Jahreshauptversammlung, eine Woche später geht es dann schon wieder los. Bis dahin gibt es aber noch viel zu tun. 

    Unterricht 3D

    In der Werkstatt tummelt sich derzeit die Ka6E und wird von allen Seiten liebevoll gehegt und gepflegt. Wir liegen damit sehr gut im Plan. Eine Auffrischungskur steht somit noch unserer G109B und unserer ASK21 bevor. Dieses sollte in den verbleibenden Wochen bis zur ARC Erneuerung am 18. März 2017 zu schaffen sein.

    Jochen war fleißig und entfernte die Rollenköpfe von unserer Winde. Wir hoffen, dass die neuen Rollenköpfe bis zum Saisonbeginn eingetroffen und verbaut sind. Auf Grund des anhaltenden Verschleißes unserer Kunststoffseile wurden die Rollen als ein möglicher Schwachpunkt identifiziert und sollen nach dem Vorbild der Boberger Winde modifiziert werden.

    Parallel zur Werkstattarbeit fand der Unterricht zum Thema Luftrecht statt. Ein eher trockenes Lehrvorhaben!? Marcus bemühte sich nach Kräften den anwesenden Flugschülern keine Möglichkeit des Belüftungsreflexes (Gähnen) zu geben. Themen wie EASA und EU-FCL sind meist nur schwer in anschauliche Formen zupacken, wobei die EASA einen guten Beitrag zum besseren Verständnis mit Ihrer Rubrik, EASA & you, leistet.

    Beim Thema SERA – den Luftfahrtregeln – ist das manches Mal schon einfacher. Und so entstehen Kontrollzonen kurzer Hand in analogem 3D und Schreibblöcke verwandeln sich in Flugplätze.

    Bei den Verkehrsregeln der Lüfte kann man unter zu Hilfenahme von Kinderspielzeug große Erfolge erzielen. Ausweichregeln, Überholen und Co. mit unterschiedlichen Luftfahrzeugen führt dazu, das keiner glaubt, dass bei der Begegnung von Spaceshuttle und Segelflieger das Spaceshuttle ggf. ausweichen muss. Aber nach dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre folgt das Spaceshuttle dem antriebslosen Gleitflug Richtung Landebahn, ähnlich einem Doppelraab.

     

    Jahresbeginn 2017

    Mitte Dezember 2016 fiel der Höpen in eine Art Winterschlaf. Die Arbeiten an den Vereinsflugzeugen und Fahrzeugen wurden eingestellt und ein Paar Privatflieger verirrten sich auf den Flugplatz um die eine oder andere Kleinigkeit an ihren Fliegern zu richten. Der Theorieunterricht endete mit dem Thema Navigation und könnte eine kleine „Orientierungshilfe“ für die Feiertage gewesen sein.

    Seit diesem Wochenende wird wieder fleißig gewerkelt. Neben dem Rumpf der LS8 deren Unterseite noch etwas Peeling und Massage erfordert, es wurden ein paar Lackarbeiten ausgeführt, steht zur Zeit die ASK23 in der Werkstatt.

    Unter fachkundiger Anleitung lernen unsere Jugendlichen und junggebliebene Vereinsmitglieder was für die Instandhaltung eines Segelflugzeuges notwendig ist. Anders als bei den meisten Kfz erfolgen die Servicearbeiten bei uns in Eigenregie. Zur Wartung gehört die Überprüfung des Rumpfes und der Tragflächen auf Beschädigungen, die Reinigung und Pflege sowie die Prüfung des technischen Zustandes aller Bedien-, Funktions- und Steuerungsbauteile. Dabei ist der Reifendruck genauso wichtig wie die Funktion des Höhenruders.

     

    Der richtige Umgang mit Reinigungs- und Pflegemitteln sowie die Berücksichtigung von Sicherheitsrichtlinien gehören ebenso zum Ausbildungsumfang.

    Frei nach dem Motto: nur ein gepflegtes Flugzeug in einem sauberen Anhänger ist ein gutes Gespann., bekommt auch der Anhänger eine Wellnessbehandlung.

    Am Sonntag stand in den Vormittagsstunden Theorieunterricht, Wetterkunde, auf dem Plan und unsere Flugschüler waren trotz nicht ganz einfacher Straßenverhältnisse zahlreich erschienen. Sehr zur Freude ihres Fluglehrers.

    Während im Norden auf Grund des Wetters Eiskratzer und Handschuhe zur Standardausrüstung gehörten, konnte ein Vereinsmitglied in Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit in kurzem Hemd und Sonnenbrille seinen Walk-Around durchführen.

     

     

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