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Sieg in Qualiliga Runde 5

Von Arne Kerlin

Für das fünfte Bundesligawochenende versprach der Samstag in der Heide der bessere Tag zu werden. Dank der eingeflossenen Warmluft musste sich nicht mehr so dick angezogen werden, wie noch in der Vorwoche. Dafür dauerte es länger bis sich die Thermik voll entwickelte. Die Flugzeuge wurden mit Wasser betankt und startklar gemacht – das Bundesligafliegen konnte beginnen. Der Plan für den Ligaflug war klar – zunächst gegen den Wind vorfliegen, um dann den Rückenwind auszunutzen. Arne und Hilmar flogen jeweils bis Höhe Uelzen und anschließend wieder am Höpen vorbei in Richtung Nordwesten. Sie nutzten dabei eine Aufreihung vom Höpen bis zur Waterkant an der Nordsee. Arne nutzte dabei ein paar Kilometer mehr und wendete über der Nordsee querab von Nordholz. Rine verfolgte die Rückenwindstrategie noch konsequenter und flog zunächst durch die Zentralheide bis nördlich von Magdeburg, um dann ebenfalls am Höpen vorbei in Richtung Nordwesten zu fliegen und wendete auf Höhe Hellingst.

Blick von Hilmar / Ralle aus dem Duo auf die Nordsee

Resultat des Tages waren respektable Schnitte von über 115 km/h und satte 336 Punkte für die Quali-Liga. Damit war der Grundstein für eine gute Platzierung in der fünften Bundesliga Runde gelegt.

Aber auch lange Gleitstrecken im Osten forderten ihr Tribut – hier die LS6b

Am Sonntag versuchte Uwe dem noch einen draufzusetzen, kam jedoch leider nicht an die Vortagesergebnisse heran. Am Sonntagabend zeichnete sich dann der Rundensieg ab, der sich am Montagmorgen nach Wertungsschluss bestätigte. Der LSV Schneverdingen steht somit aktuell auf Platz 2 der Quali-Liga, einem Aufstiegsplatz für die 2. Bundesliga. Für einen möglichen Aufstieg sind zwar noch 14 weitere Runden zu absolvieren, als Anfang kann sich das Ergebnis dieses Wochenendes jedoch sehen lassen.

Hammerwetter

Letztes Wochenende war sehr gutes Wetter angekündigt, besonders für den Sonntag. Diese Prognose die wir Freitag auch in unseren interne WhatsApp-Gruppe verteilten, sollte bereits am Samstag morgen sich verbessern, auch der Samstag ging sehr gut zum Fliegen: Florian konnte mit dem Baby IIb von der OSC Wasserkuppe eine gute Stunde fliegen, Dome bekam Schulstarts durch Marcus verpasst, und Chricky und Krissi gingen mit LS 7WL und ASG 29 Überland mit einer Ausbeute von 260- und 360km. Paralell organisierte Windenfahrer Arne den Sonntag – wir müssen früh in die Luft war die Devise; Hammerwetter am Sonntag.

So kam es dann auch: Bereits um 07:30 standen wir auf, sodass die Flieger LS 4b, LS 7WL, LS 8, Duo Discus und ASG 29 bereits sehr früh am Start standen – Torsten zog mit ASH26e nach, er ist ja autark. Das Wetter entwickelte sich tagsüber prächtig, sodass wir auf der Spur Nordwesten – Südosten, zwischen Bremervörde und Helmstedt, bzw. fast Dessau (Arne / Uwe im Duo Discus) flogen. Daniel entschied sich auf LS 8 für die gleiche Linie – nachdem er Hamburg umrundete. Das Wetter war super, einzig und allein die 30 km/h Wind machten den Weg in Richtung Höpen langwierig; was aber die gute Thermik nicht störte.

Wolfsburg
Hammerwetter

Herausgekommen ist an diesem Tag ein neuer Vereinsrekord (km) vom Höpen: Arne und Uwe erfloegen 945km auf dem Duo Discus; leider ging den beiden der Tag aus und sie mussten in Uelzen um 19:46 landen. Marcus holte sie dann fix mit dem Rattel nach Hause. Die anderen Ergebnisse: einmal um Hamburg, 2x 600km, 1x 590km und einmal 380km.

Neuer LSV Schneverdingen Fanshop

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Fliegen im Winter – und etwas Werkstattarbeit

Wir blicken zurück auf ein grandioses Wochenende!

Am Samstag erschien eine motivierte Gruppe in der Werkstatt. Patient: ASK 23 – Wartung „waschen, legen, föhnen“. Die Motivation war sehr hoch – und so war an einem Tag der gesamte Flieger fertig 😳👍🏻. 

Abends brachten Olli seinen Cirrus K und Henning seine LS6 ins Warme, um auch privat Vorbereitungen für die Saison zu treffen.

Für Sonntag wurde bei WhatsApp in der LSV-Gruppe schon auf gutes Wetter spekuliert – und so kam es auch. 
Zwar ziemlich kalte, aber sonnige Verhältnisse trieben uns nach draußen. Der Duo wurde ausgepackt, während Marcus und Manfred den Motorsegler schon mal warmflogen. Danach machte Florian den ersten Start hinter der G109B. Das Ganze war dann auch der erste Segelflug auf dem Höpen seit dem 27.10.18 (der Motorsegler war allerdings zwischenzeitlich mehrfach unterwegs) 😋. 
F-Schlepp auf 1000m und entspanntes Abgleiten; Ole und Daniel wiederholten das Ganze danach. 

Olli konnte seinen Cirrus K dann auch erstmals „ausprobieren“ – und reihte sich in die allgemein sehr zufriedenen Gesichter nach der Landung ein. 

Uwe, Severine und Christopher packten noch ihre frisch erstandene ASG 29-18E „OG“ aus – viele schöne Flüge damit wünschen wir Euch!

Nach dem Einräumen ging es dann noch für den einen oder anderen zurück in die Werkstatt: ASK 23 Anhänger für die 100 km/h-Zulassung vorbereiten, Kuller reparieren usw. 

Wir hoffen auf weiterhin sonnige Wintertage – und werden bestimmt noch den einen oder anderen Flugtag vor dem offiziellen Anfliegen veranstalten 👍🏻.

Fliegen mit Freunden 2019

Fliegen mit Freunden dass heisst gemeinsames Zusammensein, Grillen und Fliegen mit befreundeten Vereinen und Fliegern aus ganz Deutschland auf unserem schönem Flugplatz.

Auch in 2019 wird wieder das *interne* Event „Fliegen mit Freunden“ auf dem Höpen stattfinden. Der Termin ist vom 30.05. bis 10.06.2019 – Anmeldungen bitte an Christopher oder Severine Fürst.

 

Mitgliederversammlung beschließt Arcus M

Schon im Winter saßen wir zusammen mit dem Ziel uns in der Saison 2018 für einen neuen Doppelsitzer festzulegen: Soll es nun ein Arcus T oder ein Arcus M für den Verein sein. Leider mussten wir vorher die ASG32 EL und Mi wegen höherem Preis, mangelnder Motorleistung gegenüber Arcus und vor allem wegen ihres hohen Gewichtes für uns im LSV ausschließen – das alles klappt leider nicht ob unser beschränkten Platzverhältnisse. Zurück zum Arcus; Schwierige Frage, da beide Flugzeuge Vorzüge haben. Im April hatten wir den Werks-Arcus T am Platz, um Ende Mai einen Arcus M. Auch da waren die Meinungen immer noch gemischt, sodass wir lange Zeit zum Überlegen hatten.

Letztendlich sind wir der Meinung dass ein Arcus M der richtige Schritt in die Zukunft für den Verein ist und vielleicht doch den ein oder anderen Vorzug mit sich bringt um die erwartete Stundenzahl / Jahr deutlich über die eines Arcus T zu bringen. Somit haben wir nunmehr für uns beschlossen: In 2020 heissen wir einen Arcus M im LSV Schneverdingen Willkommmen.

Herzlich Willkommen !

Auch dieses Jahr laden wir wieder zu einem „Tag der offenen Tür“ am 01. und 02. September auf den Flugplatz Höpen  bei Schneverdingen ein!

Euch erwartet ein buntes Rahmenprogramm mit Rundflügen über die blühende Heide, Segelkunstflug und Modellflugvorführungen! Natürlich gibt es auch Kaffee und Kuchen, Bratwurst und Kaltgetränke! Für die kleinen Gäste wird es eine Hüpfburg geben und es besteht die Möglichkeit sich unter Fachkundiger Anleitung über das Hobby Segelfliegen im LSV zu informieren! Am Sonntag gegen 14:00 Uhr wird uns die frisch gekrönte Heidekönigin besuchen und selbst einmal in den Genuss kommen, sich Ihr „Königreich“ von oben anzuschauen!

Der Eintritt ist natürlich frei! Kommt vorbei, wir freuen uns auf Euch!

Sommerupdate

Viel ist passiert auf dem Höpen und bei den Schneverdinger Segelfliegern:

  • Marcus hat den Wettbewerb in Riesa mit 2381Punkten nach 5 Wertungstagen auf Platz 3. abgeschlossen! Herzlichen Glückwunsch!
  • Dennis und Michael konnten sich in Lüsse auf einem hart umkämpften Wettbewerb an 7 Wertungstagen den 20. Platz in der 20m Doppelsitzerklasse sichern. Dies reicht leider nicht für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft 2019. Dennoch kamen Beide mit einem Lächeln zurück, denn das Wetter war einfach bombastisch, so dass beide hier persönliche Bestleistungen mit Schnittgeschwindigkeiten von über 100 km/h über 500km erfliegen konnten!
  • Der LSV ging auf Reisen: Vom Sa, 07.07. bis zum 21.07. führte der LSV sein auswärtiges Sommerlager in Süddeutschland, genauer bei der Flugsportvereinigung Mellrichstadt. e.V. auf dem Flugplatz Bischofsberg durch. Im Laufe der zwei Wochen gelangen den Teilnehmern insgesamt 169 Starts an der Mellrichstädter Winde und es konnten über 162 Stunden in der Luft verbracht werden. Die größte Strecke vom Bischofsberg legte Fabi in seiner Standard-Libelle H201 mit 651 km zurück. Besonders imponiert haben den „Flachlandfliegern“ des LSV die immensen Basishöhen von fast 3000m und das Fliegen entlang des Thüringer Waldes.

 

Aber auch der Spaß für die am Boden Gebliebenen kam nicht zu kurz: Es wurden Volleyballturniere ausgetragen oder der Autoschlepp von Wurfgleitern mit RC-Cars perfektioniert. Natürlich wurden auch die umliegenden Freibäder oder Badeseen gründlich getestet. Um eine „Windenprüfung“ ablegen zu können, wurde der Flugplatz kurzerhand zum Niedersächsischen Hoheitsgebiet erklärt*…

Einige Teilnehmer konnten auf der Wasserkuppe bei viel zu gutem Wetter Ihre Gummiseilstart Berechtigung erlangen und mit einem historischem Schulgleiter Typ SG 38 einige kurze Hüpfer durchführen und erleben wie anstrengend die Fliegerei noch vor 70 Jahren war.

 

 

Insgesamt waren es erlebnisreiche 2 Wochen, die jedem der dabei war sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben werden! Wir möchten uns auch an dieser Stelle noch einmal bei unseren neuen bayerischen Freunden für die herzliche Aufnahme und ein entspanntes Sommerlager bedanken!!!

  • Auch in der Quali-Liga kämpft der der LSV weiter um Punkte für den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. Zwar konnten die LSV-ler in den vergangenen Runden oft Punkte einfahren, doch das großflächig gute Wetter der letzten Wochen hilft halt auch der Konkurrenz… Nach 14 von 19 geflogenen Runden belegt der LSV Schneverdingen derzeit mit 195 Punkten den 21sten Rang. Gemessen an der Anzahl der Teilnehmenden Vereine (469) ist dies zwar erfreulich,  der erste Aufstiegsplatz 7 ist mit 284 Pkt aber noch ein wenig entfernt. Noch geben wir aber nicht auf: Bei 50 möglichen Punkten pro Runde und etwas Wetterglück ist noch alles drin!
  • In der Landesklasse sieht es dagegen ganz gut aus: Von 53 teilnehmenden Vereinen in Niedersachsen belegt der LSV Schneverdingen derzeit den 8. Platz, eine Endplatzierung unter den Top 5 ist auf jeden fall realistisch!

*PS: die Prüfung zum Windenfahreschein wird natürlich noch einmal regelkonform nachgeholt, dies ist aber Sicherlich nur Formsache… Herzlichen  Glückwunsch Nico!

Sommerlich warm…

…und feucht ist die aus Südosten kommende Luftmasse und bringt in Nord-/Mitteldeutschland teils gutes Streckenflugwetter. Das der LSV Schneverdingen sowohl am heimischen Höpen nutze als auch ein paar Abgesandte im sächsischen Riesa.

Zur dortigen Streckenflugwoche, die zum 25. Mal ausgerichtet wird, sind Ole und Marcus mit einem Wohnwagen und einer Standard Libelle angereist. Am Donnerstag, Trainingstag, und am Freitag, 1. Wertungstag, bot sich gutes Streckenflugwetter mit Cumulusbewölkung und einer Wolkenbasis von teils mehr als 2000 m.

Am Trainingstag erflog Marcus 277km und am 1.Wertungstag erfüllte er die ausgeschriebene Aufgabe -Racing Task um 2 Wenden, 308 km- mit einem 78er Schnitt, was zu Tagesplatz 8 reichte! Die nachfolgenden Tage waren durch Temperaturen jenseits der 33°C geprägt, was zu einer erhöhten Gewittergefahr führte, so dass am Samstag und Sonntag leider neutralisiert werden musste.

Ab diesem Wochenende begrüßen wir die Segelflieger vom LSV Südtondern aus Aventoft mit Ihren Oldtimersegelflugzeugen. Darüber hinaus hat Florian noch eine Ka2b von der Wasserkuppe mitgebracht. Die Fliegerfreunde aus Aventoft sind für eine Woche zu Gast am Höpen.

Am Samstag wurde auch für die Qualifikationsliga um einen möglichen Aufstieg in die 2. Segelflug-Bundesliga zu schaffen vom Höpen aus geflogen. Dabei starteten Arne mit dem DuoDiscus und Ole mit der ASH26E zu möglichen wertbaren Flügen. Arne kam mit einer Schnittgeschwindigkeit von über 90 km/h wieder nach Hause. Wohin gegen Ole bei Uelzen den Motor nutzte um einer Außenlandung zu entgehen. Leider wurde die im Anschluß erflogene Schnittgeschwindigkeit nicht in die Wertung mit einbezogen, da durch eine Regeländerung der motorlose Flug innerhalb eines Radius von 15 km um den Startflugplatz beginnen und auch auf diesem Ende muss. Somit stehen wir, am Sonntagnachmittag, auf Platz 33 und würden 18 Punkte unserem Punktekonto gutschreiben können. In der Tabelle stehen wir damit auf Platz 15 von >400 Vereinen.

Darüber hinaus haben unsere Kunstflieger ein Trainingswochenende veranstaltet, wo unter Wettbewerbsbedingungen an der Technik der Kunstflugfiguren gearbeitet wurde. Als Jurymitglied konnte Christian aus Braunschweig gewonnen werden, der trotz längerer Pause gern und ausgiebig hilfreiche Tipps und Ratschläge, sowohl vom Boden als auch im Cockpit, gibt.

Die Wettbewerbssaison

startet und der LSV Schneverdingen ist mit von der Partie.

Kristof auf LS7 startet in der Clubklasse und Michael auf LS8 startet in der Standardklasse als Teilnehmer bei der Qualifikationsmeisterschaft zur Deutschen Meisterschaft in Jena, beim Jenacup 2018. In der Clubklasse wurde an 5 Tagen eine gültige Wertung erreicht und Kristof schaffte es aus Platz 15 von 34 Teilnehmern. In der Standardklasse konnte an 6 Tagen eine gültige Wertung erflogen werden und Michael schaffte Platz 9 von 26 Teilnehmern. Super Leistung Jungs!!

Vom 08.06. – 16.06.2018 findet in Riesa-Canitz zum 25. Mal die Streckenflugwoche statt. Vom LSV Schneverdingen geht Marcus auf Standard Libelle in der kleinen Clubklasse an den Start. Als Helfer und Rückholer , durch den ein stressfreier Wettbewerb erst möglich wird, begleitet Ole  Marcus in die Sport – und Nudelstadt Riesa.

In der Qualifikationsliga des OLC liefen die vergangenen Runden mehr oder minder erfolgreich. Nach Runde 7 liegen wir mit 115 Punkten auf Platz 21. Damit beträgt der Abstand auf einen Aufstiegsplatz 40 Punkte, aber es bleiben noch 12 Runden in den wir mit viel Freude am (Strecken)Fliegen einen möglichen Aufstieg erreichen könnten.

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