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Der Tag der offenen Tür

steht kurz bevor. Am ersten Wochenende im September präsentiert sich der LSV Schneverdingen und freut sich auf Groß und Klein zum Schauen, Mitmachen und Verweilen. Es gibt ein buntes Programm aus Segelkunstlfug, Hüpfburg, Modellflug, Mitflügen im Segelflugzeug oder Motorsegler, ein reichhaltiges Torten- und Kuchenbuffett und manches mehr. Wir hoffen, dass unsere Gäste trockenes und fliegbares Wetter vorfinden, damit wir die Schönheit unseres Sport nicht nur erzählen sondern auch vorführen können.

Wir, der LSV Schneverdingen, schauen auf eine bewegte Saison zurück, die auch unsere Berichtserstattung etwas in Vergessenheit geraten ließ. Leider war uns das Wetter an den Wochenenden nicht immer wohl gesonnen. Regen, und viel Wind waren die am häufigsten anzutreffende Wettererscheinung am Flugplatz. Aber nach der Reihe:

Fabian und Dennis, Mitglieder im Nationalkader der Clubklasse, waren auf der Segelflug Europa-Meisterschaft in Moravska Trebova (Tscheichen).  Mit konstanten Leistungen konnte sich Fabian im starken Teilnehmerfeld behaupten und landete auf Platz 3, Dennis landete auf Platz 10. Klasse Leistung Jungs!!

Zu Hause am Höpen ging ebenso erfolgreich für unsere Flugschüler voran. Im vergangenen Herbst hatte Caspar seine theoretische Scheinprüfung bestanden und musste „nur“ noch die 50 km fliegen. Dies schaffte er Ende April und somit stand nun die praktische Lizenzprüfung bevor. Ende Juli war es dann soweit und er zeigte in den 3 Prüfungsflügen der Prüferin Frau Pohl seine Fertigkeiten. Herzlichen Glückwunsch Caspar!!!

Nicht weniger froh war Jannes der Anfang August seine ersten 3 Platzrunden im Alleinflug drehte. Nach bereits konstanten Leistungen an den Wochenenden zuvor, überzeugte er seine Fluglehrer Christopher und Marcus. Etwas unvorbereitet auf das Ritual nach erfolgreichem Alleinflug, musste er den Heimweg dann mit feuchter Unterhose antreten. Herzlichen Glückwunsch Jannes!!!

Vom Wetter etwas geschont, konnte der LSV Schneverdingen den Verbleib in der 2. SegelflugBundesliga nicht sichern und wird in der nächsten Saison 3. klassig Fliegen. Ein kurzzeitiges Auflodern mit Rundenplatz 2 in Runde 17 sollte Hoffnung machen, am Ende reichte es leider nicht und wir landeten auf Platz 26 von 30 Vereinen.

Ende August stand noch die Deutsche Meisterschaft im Segelflug für die Clubklasse an. Auf dem Flugplatz Bad Breisig / Mönchsheide gingen vom LSV Schneverdingen Arne und Dennis an den Start. Bei anspruchsvollen Wetterlagen und 6 wertbaren Tagen lagen Arne auf dem 12. Platz und Dennis auf dem 18. Platz in der Gesamtwertung.

Trump und Co sei dank

wurde das Sperrgebiet „ED-R Hamburg“ bereits am Samstag Nachmittag deaktiviert und die Bereitschaftspolizei übergab den Flugplatz zurück in unsere Obhut.

Damit konnten die geplanten Umzugsaktionen zu benachbarten Flugplätzen wieder abgesagt werden und der Flugbetrieb am Höpen wurde kurzer Hand organisiert. 2 Hände voll Flugwilliger trafen sich am Sonntag früh um 10:00 Uhr vor der Halle zum Fliegen. Der Ausbildungsleiter nutzte die Gunst der Stunde und stieg kurzer Hand auf die Winde zum Schleppen. Jedoch gab es nur wenig zu Üben, da gerade mal 3 Windenstarts dabei heraussprangen. Danach wurde umgesattelt und unsere G109B wurde zum Schleppen vor die Flugzeuge gespannt.

Unsere Ligapiloten, Kristof, Daniel und Marcus ließen sich in die beginnende Thermik schleppen und starteten direkt zu Ihren Wertungsflügen für die 2. SegelflugBundesliga. Zufrieden kamen die Drei nach knapp 3 Stunden zurück und hofften auf ein paar wertvolle Punkte für den Klassenerhalt. Ole startete von Sierksdorf / Hof Altona an der Ostseeküste und flog in die Heimat nach Dänemark.

Das Wetter zeigte sich im nördlichen, nordwestlichen und westlichen Teil Deutschlands von seiner freundlichen Seite mit einer Wolkenbasis um die 1100 m und teilweise guten Steigwerten von 2-3 m/s. Am Ende langte die Leistung in Runde 13 zu Platz 21 und einem Punkt, so dass wir in der Gesamtwertung weiter auf Platz 25 rangieren.

Nico nutze den F-Schleppbetrieb um seine F-Schleppberechtigung zu erwerben und absolvierte zusammen mit Hilmar 4 Starts doppelsitzig bevor er allein noch 5 weitere Starts unter Hilmar´s Aufsicht  hinterherlegte. Herzlichen Glückwünsch ein weiteren Erfolg auf dem Weg zur Segelfluglizenz.

Am Freitag und Samstag wurde auf dem Höpen die neue Kommunikationstechnik eingerichtet. Neben viel schrauben, standen auch einige Stunden Programmierung auf dem Plan, so dass bis spät in die Nacht gearbeitet wurde. Der erste Praxistest am Sonntag brachte dann die eine oder andere kleine Schwachstelle zu Tage die in den kommenden Wochen noch zu beheben ist. Den Beteiligten eine dickes DANKESCHÖN für den unermüdlichen Einsatz.

Am kommenden Wochenende erwarten wir den nächsten Gastverein, die FSG Lünen, die bereits zum wiederholten Male unseren schönen Platz besucht. Bringt ordentliches Wetter mit, im Moment braucht es eher Schlauchboot als Segelflugzeug.

Zwischen Regen und G20…

… sind die letzten beiden Wochenenden auf dem Höpen schon ziemlich ruhig verlaufen.

Sowohl am 24./25.06. als auch am 01./02.07. war der Wille zum Flugbetrieb da, jedoch machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Dafür wurde am GolfCart geschraubt, sodass dieses in Kürze wieder fahren wird.

 

Auch am kommenden Wochenende wird man auf dem Höpen leider keinen Segelflugbetrieb erleben können; durch den G20-Gipfel liegt unser Flugplatz innerhalb einer 60 km-Sperrzone um den Veranstaltungsort. Deshalb werden wir bei passendem Wetter den Flugbetrieb wohl auf einen anderen Flugplatz verlegen. Bericht dann hier 😉

Sonnenwende steht kurz bevor

Am Samstag standen morgens 7 Leute vor der Halle und wollten Fliegen. Das Wetter versprach brauchbare Steigwerte und eine Wolkenbasis von ca. 1000 m und kräftigen Wind aus westlichen Richtungen. Also wurden Duo Discus, LS4, LS8 (7X) und ASK13 ausgeräumt/aufgebaut und an den Start gebracht. Auf Grund der geringen Beteiligung wurde mit Schichtwechsel geflogen und der 1 Flugschüler bekam das volle Schulungsprogramm ab. Am Ende des Tages standen 2 Schulsstarts, 1 Schulungsflug mit Fluglehrer, 2 Starts für die Fluglehrervorausbildung und 3 Flüge für die 2. SegelflugBundesliga zu Buche. Also ein mehr als erfolgreicher Tag bei minimalster Besetzung.

Michael konnte sein schlechtes Gewissen zu den Akten legen und freute sich die LS8 des Vereins ohne große Gegenwehr bereits am Samstag Nachmittag in Empfang zu nehmen können. Somit konnte er ohne große Zeitnot rechtzeitig zur technischen Kontrolle für die Deutsche Segelflugmeisterschaft in Zwickau anreisen. Nach zwei Wertungstagen bei der DM 2017 in Zwickau  liegt Michael in der Standardklasse auf Rang 10.

Der 21. Juni gilt als Tag der Sonnenwende, kürzeste Nacht des Jahres. Da dieser Tag im Jahre 2017 auf einem Mittwoch fällt wurde kurzer Hand das Sonnenaufgangsfliegen auf den 18.06.2017 vorverlegt. Leider spielte uns das Wetter einen bösen Streich,  so daß die Sonne sich hinter eine dicken und ebenso tiefhängenden Wolkendecke verschanzte. Nichts desto trotz probierten es einige Frühaufsteher (es ist gerade mal 4 Uhr morgens) und wurden mit 80 m Ausklinghöhe und 2 Platzrunden abgespeist. Der allgemeine Flugbetrieb ab 10:00 Uhr kam leider auch nur mühsam in Gang und wurde früh wieder eingestellt.

Fazit des Wochenendes: In der 2. SegelflugBundesliga lief es mäßig, Platz 24 und 1 Punkt in Runde 10 von 19 und damit weiterhin Platz 24 in der Gesamtwertung mit 19 Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.

Und wieder nur 1 Punkt

konnten wir, der LSV Schneverdingen, am vergangenen Wochenende in der 2. SegelflugBundesliga ergattern. Das Wetter, versprach gute Bedingungen, leider aber wieder mal nicht im nordwestlichen Bereich Deutschlands.

Hier ein Auszug der Wettersituation des Meteorologen Bernd Fischer:

Samstag:
 … Klarer war die Situation im Nordwesten, wo dichter werdende Cirren als eindeutiges Indiz für den Luftmassenwechsel zu sehen sind.
Trotzdem zeigen nicht nur die Leistungen in der Liga, sondern auch im OLC-Plus, dass der Samstag zu den bislang besseren Tagen der Saison 2017 gehörte …

Insgesamt 5 Piloten machten sich auf um gute Schnittgeschwindigkeiten und damit wertvolle Punkte zu erfliegen. Leider schafften es nur Dennis, Kristof und Christopher in die Wertung, bei Fabian erfolgte die Meldung des Fluges 17 Sekunden zu spät.  Das Ergebnis sind 179 Speedpunkte, Platz 26 von 29  und 1 Punkt für Runde 9 in der 2. SegelflugBundesliga. In der Gesamtwertung stehen wir damit auf Platz 24 und haben nun 11 Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.

 

Am Samstag reiste eine Delegation des LSV Südtondern an. Eine kleine Truppe mit Oldtimersegelflugzeugen und einem Motorsegler, die die guten thermischen Bedingungen der Nordheide für schöne Stunden in der Luft nutzen möchten.

Der gemeinsame Flugbetrieb hatte nur einen kleinen Haken, unser EZ-GO (Golfcart) hat wieder schlapp gemacht, denn der im Frühjahr eingebaute Motor ist wieder defekt. Und so können wir dem sportlichen Teil des Luftsports wieder etwas mehr fröhnen, wir schieben wieder vermehrt.

Freunde treffen, Fliegen und ne A

Die vergangenen 2 Runden in der 2. SegelflugBundesliga verliefen für den LSV Schneverdingen alles andere als gut. Am Himmelfahrtswochenende sprach der Wetterbericht am Samstag von schwacher Blauthermik und am Sonntag von hochreichender Labilität (Unwetterwarnung) und so schafften wir es – trotz aller Anstrengungen in Runde 7 – nur 2 Flüge in die Wertung zu bringen, was für Platz 28 und 1 Punkte reichte. Der Samstag und Sonntag des Pfingstwochenende war geprägt von Wind und schwacher Thermik die durch Abschirmung und Ausbreitungen  gedämpft wurde. Leider brachte keiner unserer Piloten in Runde 8 einen Flug in die Wertung und wir konnten uns keine Punkte sichern. In der Gesamtwertung liegen wir damit nach 8 von 19 Runden auf Platz 22 – einen Platz entfernt von den Abstiegsrängen.

Des weiteren hatte wir von Himmelfahrt bis Pfingsten einige Freunde zu Gast die zum mittlerweile traditionellen Fliegen mit Freunden angereist waren. Hinzu gesellten sich einige Vereinskollegen was eine schöne Truppe ergab.  Lediglich das Wetter spielte nicht ganz im Sinne der Segelflieger mit. Neben den Streckenflügen wurde das Wetter auch für Ausflüge an die Nord- und Ostseeküste genutzt. Die Hilfsbereitschaft von Segelfliegern erfuhr ein Arcus T nach dem allen Treibstoffs entleert, er auf dem Höpen landete. Er bekam etwas Benzingemisch und ein kurzen Schlepp in Richtung Heimat, Tarmstedt.

auf dem Höpen

Nordseeinseln (Langeoog und Juist)

Rückschlepp nach mehr als 800 km in Richtung Tarmstedt

Als krönenden Abschluß am Pfingstmontag absolvierte Tim-Niklas mit drei einwandfreien Platzrunden seine A-Prüfung (Alleinflugreife) und wird fortan häufiger allein das Steuer der ASK13 übernehmen. Herzlichen Glückwunsch!!!

letzte Instruktionen vor dem Start

  Blumen als Geschenk vom Fluglehrer

Und die A-Nadel mit der ersten Schwinge

Alle Gäste sind wohlbehalten wieder in der Heimat angekommen und freuen sich auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr. Nur einer wird uns voraussichtlich früher beehren um seinen Akku und das dazugehörige Ladegerät abzuholen (PS St).

100 € für meinen Windenfahrerdienst!

Am Samstag kam auf dem Höpen eine mittelgroße Truppe zusammen, um entweder etwas am Platz zu fliegen oder auch das ein oder andere bisschen Überland zu wagen.

Jamey genoss als einziger Flugschüler des Tages „Exklusivbetreuung“, nachdem zuvor die Unterkunft noch eine Reinigung erfuhr – am Donnerstag startet unser schon fast traditionelles Pfingstlager „Fliegen mit Freunden“, zu dem wir wieder Gäste aus dem ganzen Bundesgebiet erwarten.

Viel LS am Platz, am Samstag brachten wir LS4, LS 6, LS 7 und zweimal LS8-18 in die Luft

 

Abends fiel dann der Satz aus der Überschrift; Windenfahrer Dennis ereilte das selbe Schicksal wie schon im letzten Jahr; an einem der besten Tage der Saison „durfte“ er es sich auf dem Startgerät gemütlich machen. 100€, um bei feinstem Wetter am Boden zu bleiben waren jedoch nicht attraktiv genug, um einen Ersatz zu finden.

Am Sonntag, besagtem „Tag des Jahres“, war dann der allgemeine Andrang groß.

Um 9 Uhr standen die ersten Flugzeuge bereit, und die Flugzeugvergabe war schnell geschehen: „Wir nehmen alles mit“ hieß es. Auch hatten sich mit Caspar, Jamey, Leif, Christian, Manfred und Jannes einige Schüler versammelt, um den durch Lehrerdienst am Überlandfliegen gehinderten Michael in der ASK 13 um den Platz zu fliegen.

So machten sich Krissi auf LS 7, Uwe auf ASW 20, JP mit LS 4, Severine im Duo Discus, Hilmar und Torsten je auf LS 8-18, Fabi in der Libelle, Sergey in der ASK 21 und Florian in der Ka 6 E auf den Weg.

 

Ansprechende Optik über dem Höpen

 

Das Ganze von oben aus der LS7 „CK“

 

Fabi schaffte 724 km in der Libelle „FH“

Das Wetter entwickelte sich bemerkenswert; häufig fanden sich Steigwerte größer 4 m/s, und zum Spätnachmittag stieg die Wolkenbasis auf ca. 2000 Meter an. Selbst als bei uns schon alles eingeräumt war, standen nach 19 Uhr noch Wolkenstraßen über dem Höpen. Und noch nach 20 Uhr zog ein Eigenstarter über dem Höpen den „Rattel“ zum Heimflug.

Am Ende des Tages standen dann doch noch 43 Starts im Hauptflugbuch.

Die Jugend erzielte schließlich am Sonntag neue persönliche Bestwerte; JP flog mit 545 km in der LS 4 erstmals über 500 km, Florian schaffte mit 317 km seinen ersten Flug größer 300 km, das Ganze mit der Ka 6 E auf einer im Jahr 1965 optimierten Konstruktion noch aus dem Jahre 1956.

Mit den Überlandflügen des Wochenendes konnten wir in der 2. Segelflug-Bundesliga sieben Punkte und Rundenplatz 14 holen und stehen in der Gesamtwertung nun auf Platz 19 von 29.

Es wäre auch noch mehr möglich gewesen, jedoch gelang es dem OLC nicht, Hilmars Flug zeitig zu berechnen. So wurde dieser erst -trotz zweifacher Anfrage ans Helpdesk- nach Wertungsschluss „grün“; wir wären sonst 4 Plätze weiter oben zu finden gewesen. Schade…

Am Ende lautete die OLC-Bilanz des Wochenendes auf 6220 km.

Solide Mannschaftsleistung

ist das Ergebnis dieses Wochenendes in der 2. SegelflugBundesliga. Am Samstag fanden sich nur wenige Flugwillige, da die Wettervorhersage gegen frühem Nachmittag Schauer und Gewitter meldete und die Aussichten für Sonntag deutlich besser waren.

Die Wetterentwicklung am Samstag mit einsetzender Thermik verlief schnell und diente als gutes Beispiel für eine hochreichend labile Wetterlage, gekennzeichnet durch viele Cumulus Castellanus. Das Schauspiel aus Blitzlicht und Donnergrollen konnte aus der bereits eingeräumten Halle gut beobachtet werden.

Der Sonntag, machte seinem Namen alle Ehre und startete mit strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen. Gegen Mittag entwickelten sich die ersten Schönwetterwolken. Bei einer Wolkenbasis um die 1500 m und guten Steigwerten machten sich Fabian, Hilmar, Severine und Ralf auf um einige schöne Stunden in der Luft zu verbringen. Der Wetterraum war begrenzt und wurde gelegentlich von Schauern gestört, denen aber gut ausgewichen werden konnten. Am Ende des Tages brachten fast Alle eine gültige Wertung für die 2. SegelflugBundesliga mit nach Hause.

Schnellster war Fabian gefolgt von Hilmar und Severine. Am Montagmorgen standen 245 Geschwindigkeitspunkte in der Wertung was zu Platz 10 und 11 Punkten in Runde 5 von 19 reicht. Damit konnten wir uns um einen Platz verbessern und stehen in der Gesamtwertung der 2. SegelflugBundesliga auf Rang 19 von 30 Vereinen.

Wetter exklusiv

hieß es diesen Sonntag für den norddeutschen Raum. Die WetterJetzt App hatte den Sonntag als den vielversprechenderen Tag des Wochenendes ausgelobt und so kam es dann auch.

Am Samstag gab es Regenschauer und geringe Beteiligung, so dass der Flugbetrieb auf den Spätnachmittag verschoben wurde. Gegen 16:00 Uhr Ortszeit wurde spontan der Motorsegler ausgeräumt und ein Wetterflug gestartet. Die Wolkenuntergrenze lag bei etwa 500-600 m und so viel der Entschluß nicht schwer noch die ASK13 rauszuholen und ein paar F-Schleppstarts zu absolvieren. Auch unsere Nachbarn aus Wenzendorf kamen mit einem Schleppzug vorbei um 3 Touch & Go´s zu machen (Aufsetzen und Durchstarten). Gegen 19:00 Uhr war der Grill eingeheizt und es standen neben vielen zufriedenen Gesichtern 20 Starts in der Startkladde.

Am Sonntag Morgen fanden sich ca. 25 Flugwillige auf dem Höpen ein. Nach der Verkündigung des Wetters und der Verteilung der Flugzeuge wurde auch der Ruf nach mindestens 3 wertbaren Flügen für die 2. SegelflugBundesliga laut. Wir hatten sozusagen exklusives Wetter, denn der Rest Deutschlands südlich einer Linie Papenburg – Hannover – Cottbus lag unter einer dicken, regnerischen Schicht. Und mit 3 Flügen ließen sich wichtige Punkte erringen. So starteten Kristof, Torsten, Daniel & Ole, Jan-Philipp, Fips, Norbert und Marcus um die notwendige Mindestwertungsstrecke (ca. 100 km) zu erfliegen. Das Wetter gestaltete sich anfangs etwas schwierig, baute aber im Laufe des Tages immer weiter auf. Gegen Nachmittag erfreuten sich die Piloten an einer Basis von bis zu 1200 m und Steigwerten von teils über 3m/s. Motiviert wurden die Streckenkilometer gesammelt und versucht gute Schnittgeschwindigkeiten zu erfliegen.

In der Tabelle am Abend standen Daniel & Ole, Marcus und Norbert mit insgesamt 231 Geschwindigkeitspunkten. Das ergibt für den LSV Schneverdingen  in Runde 4 von 19  in der 2. SegelflugBundesliga den 7. Platz und 14 Punkte, damit stehen wir in der Gesamtwertung mit 16 Punkten auf Platz 20.

Gegen Abend schloß sich dann noch etwas F-Schleppbetrieb an, zum Lizenzerhalt oder einfach nur zum Spaß.

Fazit : 1.540 km Überland, ca. 40 h Flugzeit und viele zufriedene Gesichter

Der Auftakt in der 2. SegelflugBundesliga

verlief alles andere als glücklich. In den vergangenen 3 Runden seit dem Osterwochenende konnten wir – der LSV Schneverdingen – gerade mal 2 von 60 möglichen Punkten ergattern. Trotz stetiger Bemühungen 3 Streckenflüge für die Ligawertung zusammen zu bekommen waren wir häufig Leidtragende des Wettergeschehens und schauten teils neidvoll in den Süden der Republik.

Das vergangene Wochenende war geprägt von viel Wind gepaart mit guten thermischen Bedingungen, die uns die ersten Punkte bescheren sollten. Vom Höpen aus starteten Uwe, Henning und Severine, Marcus und Torsten und vom Wettbewerb „Klasse treffen“ in Klix (nahe Bautzen) starteten Christoph, Kristof und Dennis. Für die vom Höpen startenden Piloten war die Richtung klar, es ging Richtung Südosten erstmal gegen den Wind um auf dem Rückweg mit Rückenwind eine möglichst große Durchschnittsgeschwindigkeit zu erzielen. Die Kollegen in Klix hatten einen Dreieckskurs als Aufgabe. Bei teils guten Steigwerten und ordentlicher Wolkenbasis um die 1600 m (zumindest im Norden) wurden Schnittgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreicht. In der Summation reichte es dann aber nur zu Platz 19 und 2 Punkten. In der Tabelle der 2. SegelflugBundesliga stehen wir damit auf Platz 24.

 

Das weitere Geschehen am Höpen war von Schulflügen, Lustflügen und einem 50km Versuch geprägt. Michael, der morgens bereits das Wetter vortrefflich zusammenfasste, konnte dieses seinen Flugschülern über den Tag näherbringen. Dabei lernten sie was Windversatz bedeutet, denn der teils 40 km/h betragende Wind hat unsere ASK13 erst davon geweht und ihr dann dass Vorankommen erschwert.

Caspar hat nach einem gescheiterten Versuch am Samstag, am Sonntag einen neuen Anlauf unternommen seinen 50km Zielflug für den Erwerb des Luftfahrerscheins zu schaffen. Dafür stand ihm die ASK23 zur Verfügung und als Ziel hatte er sich den Flugplatz Celle-Scheuen ausgesucht. Für die Strecke von 57 km, gegen den Wind, benötigte Caspar knapp 1:40 h.

Wir gratulieren ganz herzlich und drücken die Daumen für die praktische Prüfung, bei der einem amtlichen Prüfer die sichere Beherrschung des Segelflugzeuges demonstriert werden soll (ähnlich einer Fahrprüfung).

Abschließend möchten wir unseren Neuzugang Jamey begrüßen und wünschen ihm viel Spaß und Erfolg bei uns im Verein auf dem Weg zum Segelflieger.

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